10 STRATEGIEN VOM WEIHNACHTSMANN, UM NICHT INS BURNOUT ZU SCHLITTERN
Die Weihnachtszeit kann stressig sein. Ganz besonders für den Weihnachtsmann.
Oder würdest Du gern mit ihm tauschen? Innerhalb weniger Tage muss er sich weltweit durch unzählige Kamine quetschen, und sicher hier und da auch – vollbepackt – das Treppenhaus nehmen.
Der Weihnachtsmann ist also ein echter Stress-Profi. Deshalb hab ich ihn gefragt, was seine Strategien sind, um diese herausfordernde Zeit gut zu überstehen und ein paar besinnliche Momente zu haben.
Seine Tipps habe ich in 3 Kategorien gebündelt.
Ganz sicher kannst auch Du Dir etwas von ihm abschauen. 🙂
VORWEIHNACHTSZEIT – DIE HOCHLEISTUNGSPHASE
(1) Er plant wie ein Profi, aber atmet wie ein Yogi
Zwischen Wunschzetteln und Werkstatt-Stress legt der Weihnachtsmann regelmäßig Pausen ein, mal kürzere, mal längere. Wichtig ist ihm, dass er Pausen nicht erst nimmt, wenn er erschöpft ist, sondern im Laufe des Tages fest einplant. Regelmäßig für 10 Minuten einen Tee trinken oder kleine Spaziergänge einplanen, führt dazu, dass mehr Geschenke eingepackt werden können als durch Überstunden.
(2) Er nutzt Rituale statt To-Do-Listen
Jeden Tag ein kleines Ritual hilft dabei, den inneren Rhythmus zu halten, auch wenn draußen der Takt spürbar erhöht ist. Zum Beispiel: Eine Kerzenmeditation, eine Liste der Dankbarkeit schreiben und statt Nachrichten am Morgen & Abend lieber einen Moment der Stille für sich allein haben.
(3) Er erinnert sich daran, warum er das tut
Wenn man sein Warum vergisst, wird alles Tun sinnlos und zu einem Ballast. Der Weihnachtsmann erinnert sich daran, dass er Freude schenken möchte, nichts weiter.
(4) Er gibt ab
Die Elfen, Wichtel, Kobolde und Zwerge haben alle ihre eigenen Talente. Kontrolle abgeben zu können, zeichnet den wahren Orga-Profi aus, führt bei einem selbst zum Loslassen und ermöglicht anderen, sich einzubringen.


WEIHNACHTSTAGE – DER AUSNAHMEZUSTAND
(5) Er ist voll und ganz dabei
Kein Handy, kein Gedanke an den Schlitten, der noch geputzt werden muss. Präsenz ist das schönste Geschenk für andere und auch für einen selbst. Bewusst hören, riechen, schmecken, sehen und fühlen.
(6) Er macht sich Erwartungen bewusst und lässt sie wie Sternenstaub ziehen
Statt sich vom Perfektionismus treiben zu lassen oder einen Sack voll mit Ideen, wie etwas oder jemand sein soll, ist es dem Weihnachtsmann wichtig, sich auf das einzulassen, was ist. Wenn der Rentierpunsch anbrennt, dann wird ein neuer angesetzt oder es gibt Zimttee.
(7) Er sorgt für eigene Geschenke
Der Weihnachtsmann hat im Blick, was er braucht: vielleicht einen kleinen Spaziergang alleine, ein Gespräch mit einem seiner Lieblingsmenschen oder ein Kontrastprogramm ganz ohne „Jingle Bells” und Pfefferkuchen.
(8) Er akzeptiert, dass es auch mal stressig sein kann
Die Weihnachtstage sind ein Ausnahmezustand im Jahr, für alle. Nähe kann Reibung erzeugen. Und wo viel zu tun ist, kann auch viel schief gehen. Wichtig ist, sich nicht vom Stress der anderen anstecken zu lassen oder sie mit dem eigenen Stress zu infizieren. So gesehen ist Weihnachten eine der größten Achtsamkeitsübungen.
NACH WEIHNACHTEN – Die NACHGLÜHZEIT
(9) Er ruht sich aus
Nach Weihnachten lässt der Weihnachtsmann das Licht in der Werkstatt aus, legt die Beine hoch, liest ein gutes Buch und isst nur etwas Suppe. Er weiß: Wer gibt, muss auch auftanken. Und das nächste Fest steht ja auch schon vor der Tür: Silvester.
(10) Er fängt an, aufzuräumen und zu sortieren
So reflektiert er darüber, wie er die Weihnachtszeit in diesem Jahr erlebt hat. Was hat ihm Freude gemacht und Kraft gegeben? Wieso hat er seinen Weg aus dem Blick verloren oder wodurch hat er sich in die Irre leiten lassen? Wovon gab es zu viel, wovon zu wenig? Dadurch entwickelt der Weihnachtsmann gute Ideen fürs nächste Jahr.
Welche Strategien vom Weihnachtsmann fandest Du besonders inspirierend?
Ich wünsche Dir gute Erkenntnisse und dass Du die Weihnachtstage bewusst erlebst und auch genießen kannst …
& vor allem eine gute und achtsame Zeit für Dich!
René
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